Storchenpost

Wer in unserem Verteiler der Storchenpost eingetragen ist kennt den Inhalt dieser Seite schon. Wir möchten hier die bisherigen Mitteilungen als Blog zusammenfassen.

Storchenpost Oktober 2018 (28. Oktober 2018)


Liebe Freunde! Liebe Besucher des Storchenhofes!

Wir freuen uns, dass in diesem Sommer nicht nur wir im Süden, sondern ganz Deutschland mal einen echten Sommer erlebt hat. Und nun nimmt dieser grandiose Sommer fast kein Ende — so scheint es. Einzig die klammen Finger und der Bodennebel beim morgendlichen Hundespaziergang weisen auf den eingetroffenen Herbst hin. Und wenn man genau hinsieht: die goldenen Blätter und letzten Äpfel fallen nun unweigerlich!

Uns stört es nicht! Ganz im Gegenteil: unser Umbau des Haupthauses konnte bisher ganz in Ruhe — ohne Regen-Hagel-Unwetter — vonstatten gehen. Die Fassade nimmt langsam Gestalt an: das Dach hat seine ursprüngliche Form wieder erhalten ohne entstellende Gaube und die Fenster (wie sollte es auch anders sein?) strahlen in auberginer Farbe und Hochformaten aus den noch geschundenen Wänden. Innen mühen sich Maurer, Zimmerleute, Elektriker und Installateur darum, unsere Wünsche zu verwirklichen. Der Putzer steht Gewehr bei Fuß und bereitet schon sein Werk vor. Wir freuen uns über jeden Fortschritt und geniessen es, nun beim gesamten Umbau live und persönlich dabei sein zu können. So oft werden Pläne überdacht, umgeworfen, durch neue Ideen ersetzt. Wieder entsteht eine Komposition aus sich entwickelnden Gedanken und Ideen unsere treuen Handwerker und uns. Wie ihr spürt: es macht uns wieder eine ungeheure Freude!

Auch dieses Jahr war Anfang September das Rote Kreuz wieder Gast in unserem Hof zum großen Teningen Gassenfest, das ja alle 2 Jahre stattfindet. 3 Tage lang (und Nächte) steht das Teninger Unterdorf Kopf und es wird gefeiert, gegessen und getrunken auf der "Feiermeile", in derem Zentrum in unserem Hof badisches Rindfleisch mit Meerrettich und der gute Wein von Eva und Tobias Burtsche gereicht wurden.

Im Frühjahr dieses Jahres wurden wir Besitzer der Museumspasses, womit wir in alle möglichen Museen und Ausstellungen in Baden Würtemberg, Frankreich und der Schweiz Zutritt haben. Wenn wir denn mal einen Tag ohne zwingende Beschäftigung auf unserem Hof haben, suchen wir uns ein Ziel aus diesem Museumspasskatalog aus. Weil auch der Weg das Ziel ist, nehmen wir bei gutem Wetter im Sommer meist das alte Käfer Cabrio zur "Ausfahrt" und freuen uns, ein Ziel zu haben, das man sonst vielleicht sonst nicht so schnell ansteuern würde. So haben wir u.a. das Alamannenmuseum in Vörstetten zur Hofbelebung besucht und wurden dort mit nach altem Rezept gekochten Brei versorgt, sahen zu, wie im 4. und 5 Jahrhundert Stoffe gefärbt wurden, Landwirtschaft und Lagerhaltung betrieben und diverse Handwerke ausgeübt wurden. Es hat wirklich viel Spaß gemacht!

Dann haben wir einen Zeitsprung von über 1000 Jahren gemacht und befanden uns in den Vogtsbauernhöfen in Gutach an der Schwarzwaldbahn. Dort im Freilichtmuseum kann man sich alte Höfe ansehen und sich gruseln, wie schwer noch das Leben bis Anfang des Jahrhunderts im Hochschwarzwald war. Da war nicht viel mit Romantik und Bollenhut....

Ein anderes Ziel war das Riegeler Messmermuseum, das hochkarätige Wechselausstellungen zu bieten hat. Im alten Gebäude der Riegeler Brauerei gibt es zur Zeit eine großartige Daliausstellung. Wenn man aber am Freitag zwischen 18 und 20 Uhr dieses Gebäude anfährt, kann man zwar keine Daliwerke mehr betrachten, aber ein gutes Bier aus der privaten Römerbrauerei (mit gemietetem Bierglas auch sofort und vor Ort) geniessen. Inzwischen ist es ein beliebtes Event mit besonderer fröhlich gelassener Stimmung. Ein Leihkrug ermöglicht zudem die Mitnahme des Getränkes an den heimischen Gartentisch.

Im September haben wir eine ruhigere Phase auf dem Bau und in der Vermietung genutzt, um uns einige Tage ins Berner Oberland abzusetzen. Das Wetter spielte mit und so haben wir Jungfrau, Mönch und Eiger erstmals im Sommer und nicht zum Skifahren besucht. Die ungeheuer schöne Bergwelt fasziniert immer wieder und eine Übernachtung auf der Passhöhe des Sustenpasses oder im Emmental sind Erlebnisse der besonderen Art! Apropo Emmental: bei der Durchfahrung des Emmentals mußten wir dringend beim Werksverkauf von Kambly anhalten. Nur beste Zutaten und dabei besonders Butter werden bei Kambly verarbeitet. Schon weit vor der Fabrik riecht man den guten Duft, der Kindheitserinnerungen an Mutters Weihnachtsbäckerei wachruft. Wir waren wie von Sinnen, als wir im Verkaufsraum zu allen Spezialitäten Probekörbchen zum Schmeckleckern ertdeckten. Glaubt mal: wir haben uns die Bäuche vollgeschlagen und alle(!!) Spezialitäten von Waffeln angefangen, über Schokoladekeksen bis Salzgebäck und Zwieback durchgekostet. An diesem Tag gab es kein anderes Essen mehr.....Trotzdem sind wir noch auf dem Heimweg bei der Schaukäserei in Affoltern gewesen und haben dort einen Einblick bekommen in "Käsemachen in der Schweiz — früher und jetzt". Ein paar Stückchen Käse mußten daher natürlich auch mit.

Nun wünschen wir allen noch einen wunderschönen Herbst

und bleiben bis zu eurem nächsten Besuch oder zur nächsten Storchenpost

Ulrike und Wolfgang mit Luthien und Bluey vom Storchenhof

Storchenpost Juli 2018 (12. Juli 2018)


Liebe Freunde! Liebe Besucher des Storchenhofes!

Bevor sich ganz Frankreich auf die Socken macht und die Küsten ihres wunderschönen Landes übervölkert, waren wir dort und haben unseren Urlaub da verbracht. Wir sind glücklich, wieder gesund und munter zu Hause gelandet zu sein. Nein! Wir haben nicht den Spaß am Reisen mit dem Wohnmobil verloren, aber auf unserem Hof tut sich was! Das Wohnrecht, das noch auf dem Wohnhaus lag, wurde uns  3 Jahre früher als erwartet zurückgegeben und nun können wir plötzlich das gesamte Haus nach Herzenslust umbauen. Als wir nach 3 Wochen Urlaub wieder auf den Hof kamen, war unsere Bauunternehmer Rothfuss schon tätig geworden und hatte das ehemalige Wohnhaus komplett entrümpelt,entkernt und die Fensteröffnungen zum großen Teil geändert. Ach, wie ist das spannend!  Nahezu alle Handwerker des ersten Bauabschnittes, während dem die Scheunen in Wohnraum umgebaut wurden, kommen nun erneut zusammen, um das "Werk zu vollenden". Es macht mal wieder so viel Freude, mit professionellen Handwerkern mit vielen guten Ideen und der Gabe, auf Zuruf Dinge umzusetzen, zu arbeiten. Es werden Wohnungen im Obergeschoss entstehen und im Erdgeschoss werden wir unser Reich mit Werkstatt, Büro, privatem Gästebereich und Lager vergrößern.

Eine besondere Überraschung bereitet uns "unser" Storch. Endlich(!) hat sich ein Liebhaber unseres vorbereiteten Nestes gefunden, frei nach dem Slogan: "der Unfriede geht und der Storch kommt". Der Betreuer vom Nabu hatte uns damals schon prophezeit: "Ein Storch geht nur auf Häuser, in denen Friede und Einvernehmen herrscht." Nun fliegt er öfters bei uns an, klappert sehr anständig, als wolle er nicht unangemeldet hier verweilen, putzt sein Gefieder, schaut herum und ordnet im Nest was hin und her. Wir hoffen, daß er im nächsten Jahr wiederkommt und sich ein holdes Weib erklappert!

Am Gartenteich hatte sich im Frühjahr unser Entenpäärchen vom letzten Jahr eingefunden. Nur zum Brüten ist es noch immer zu kahl und damit gibt es zu wenig Unterschlupf (ich sollte Teile des Gartens verwildern lassen). Trotzdem kommen sie in der Zeit vor der Brut immer wieder gerne zu uns, um sich hier zu erholen oder zu schlafen. Aber es gab auch rechte Dramen: wenn andere Erpel ein Auge auf seine Liebste geworfen haben und versuchten, sie ihm auszuspannen, flogen oft die Federn. Soweit wir es gesehen haben ging er auch nach harten Kämpfen immer als Sieger hervon. Ein toller Kerl!!!

Im Garten ist das schöne viktorianische Gewächshaus verweist. Alle Pflanzen haben den Winter gut überstanden und stehen in Hof und Garten und fühlen sich dort offensichtlich wohl. Unsere Temperaturen sind mediterran warm und es ist auch für uns ein Vergnügen, draußen die Zeit zu verbringen. Im Gewächshaus geht in dieser Zeit garnichts mehr: über 70 Grad sind trotz Belüftung dort zu messen. Der einzige Wermutstropfen am Sommer ist die Wärmeempfindlichkeit unserer Hunde: die müssen schon um 7 Uhr morgends spazierengehen und wir natürlich mit. Von wegen Ausschlafen....

Ende Mai fand in Ettenheim im Weingut Weber ein besonderes Event statt: die Premiere der Weinkult Breisgau. Über 40 Weingüter präsentierten das unbekannte Weinland Breisgau mit ca 130 Weinen und wir haben kräftig mit verkostet! Dazu gabt es am Abend Livemusik auf einer phantastisch beleuchteten Freiluftbühne im ebenso beleuteten Gelände um den "Weintempel". Es hat uns schon beeindruckt, daß man aus gleichen Trauben so differente Weine kreieren kann! Nicht nur die verschiedenen Böden sind entscheidend, vielmehr die Kellermeister, die unterschiedliche Geschmäcker bedienen und realisieren.  Hoppla, im nächten Jahr sind wir wieder mit dabei! Nicht nur Ettenheim kann feiern: im näheren und weiteren Umkreis vergeht kein Wochenende ohne irgendeinen "Hock" mit Essen und Trinken.

Allen architekturinteressierten Besuchern unserer Homepage legen wir den neu bearbeiteten Teil "Vom Ehrlerhof zum Storchenhof" sehr ans Herz. Wolfgang hat sich viel Mühe gegeben, den Umbau unseres Hofes ausführlich zu beschreiben und mit den entsprechenden Fotos " Vorher-Nachher" zu beleben. Kaum jemand bleibt unbeeindruckt von dem, was die Handwerker hier geschafft haben.

Die Ferienzeit steht an und so wünschen wir allen Freunden und Gästen einen wunderbaren Sommer und einen erholsamen Urlaub!

Es grüßen ganz herzlich

Uli und Wolfgang vom Storchenhof mit den beiden Hofhunden Luthien und Bluey


Storchenpost April 2018 (1. April 2018)

 

Liebe Freunde und Besucher des Storchenhofes,

Gut, dass der Frühling sich doch langsam zeigt. Dieser Winter war für die hiesigen Verhältnisse lang, regnerisch und kühl. Auch im März wollte sich - mit wenigen Ausnahmen- noch keine Frühlingsstimmung einstellen. Ein Wintereinbruch machte es den ersten Kirschblüten im Kaiserstuhl schwer und legte Schnee auf das zarte Rosa. Letzte Woche konnte ich nochmal am Feldberg Skilaufen und für die nächsten Tage ist wieder Schneefall dort gemeldet. Bei uns brennt noch täglich der Kamin und auch viele unserer Gäste freuen sich darüber, im Wohnraum den Kamin anzumachen und ins Feuer zu sehen. Nichtdestotrotz: jetzt kommen die Tulpen und auch der Spargelstand steht schon wieder am Straßenrand; ein untrügliches Zeichen, dass es jetzt endlich mit der kalten Jahreszeit zu Ende geht.

Wir haben vom Winter nicht so viel mitbekommen, weil unsere große Hündin Luthien eine schwere Operation hinter sich bringen mußte. 10 Tage lang hing ihr Leben am seidenen Faden und wir haben sehr um sie gebangt. Das Schlimmste haben wir hinter uns und Lucy springt wieder und macht auch unseren längeren Spaziergänge mit. Sie freut sich ihres Lebens ohne Schmerzen und mit zunehmender Gesundung. Wir werden sicher noch so einige Zeit unsere gute Physiotherapeutin besuchen, damit bald alles vergessen sein wird.

Eigentlich wollten wir zu Weihnachten unsere Sauna fertig gestellt haben, jetzt sind wir froh, dass es bis Ostern soweit war!!! Unsere guten Handwerker haben sich viel Mühe gegeben. Dafür ist sie auch ganz schön geworden und wir sind froh, daß wir keinen "Holzkiste von der Stange" haben, sondern ein sehr individuell gestaltetes "Wellnessbüdchen mit Gartenblick".

Ein echtes Highlight war ein Zeppelinflug am Bodensee, den wir mit unseren Freunden erleben durften. Petrus spielte mit und wir flogen vom Friedrichshafen bis hinter Lindau und zurück bei guter Sicht bis in die Schweizer Berge. Cousine Sabine führte uns im Anschluß persönlich durch das Zeppelinmuseum und rundete das wahrlich besondere Erlebnis toll ab.

Eine Sonderausstellung über Kopfschmuck der elsässischen Frauen machte uns auf das Ecomuseum in Ungersheim im Elsass (Écomusée d'Alsace) aufmerksam. Das Museumsdorf hält regionales Kulturerbe hoch und gibt nicht nur alten Häusern, die an andere Stellen abgebaut und hier neu aufgebaut wurden, ein neues Refugium. Sicher über 100 Störche bevölkern das Dorf und nahezu auf jedem alten Haus findet sich ein, manchmal mehrere Storchennester. Klar, dass das unsere Aufmerksamkeit mehr in den Bann zog als jede alte Kopfhaube. Was hatten wir einen Spaß!!! Schade, dass auf unserem Dach immer noch kein Adebar mit seinem Weibchen ein Zuhause gesucht und gefunden hat.

Wir wünschen allen ein wunderschönes Osterfest und ein erlebnisreiches Frühjahr

und senden ganz liebe Grüße aus dem endlich wieder sonnigen Breisgau


Bis bald!

Eure Uli und Wolfgang mit Luthien und Bluey


Storchenpost Dezember 2017 (22. Dezember 2017)


Liebe Freunde des Storchenhofes,

 

das Jahr neigt sich dem Ende zu und die ersten Schneefälle und Fröste haben uns heimgesucht. Die Nächte werden lang und die Tage kürzer. Ein Grund also, Kerzen und kleine Lichter aufzustellen. Im Hof steht schon seit dem Beginn der Adventszeit unser Weihnachtsbaum und stellt den Hof in ein besonderes Licht. Wir mögen sogar tagsüber den Lichterbaum nicht ausschalten, weil er Helligkeit und Wärme in unsere Herzen und die unserer Gäste zaubert. Dabei blühen immer noch die Geranien am Fenster vor dem Brünnchen!

 

Überall gibt es nun die Weihnachtsmärkte. Auch Teningen bescherte uns mit seinem Markt am 3. Advent ein kochfreies Wochenende und in der Zeit, in der man nicht mehr so viel draußen unterwegs ist, Gelegenheit, bei Glühwein und so manchen Schmankerln bekannte Menschen wieder zu treffen oder neue kennen zu lernen. Wir freuen uns, daß wir inzwischen mit vielen Menschen Kontakt hatten und sich daraus auch so manche nette Bekanntschaft entwickelt hat.

 

Was gehört zum Winter? Na klar: Skifahren!! Ich habe in diesem Winter erstmalig und mit Begeisterung die Schneelage am Feldberg getestet. Mein letzter Besuch war vor 35 Jahren. Ich war erstaunt und freudig überrascht, wie gut in den letzte Jahrzehnten das Skigebiet am Feldberg ausgebaut wurde und auch die Parkplatzsituation durch ein neues Parkhaus deutlich entschärft wurde. Nun kann ich echtes "Schönwetterskifahren" betreiben und bei Glanzwetter und gutem Schnee zum Skifahren gehen. Da braucht es keine Schweizer Berge, damit kein Wunsch offen bleibt. Pisten mit guter Präparation durch Schneekanonenunterstützung in allen Schwierigkeitsgraden aber auch Hütten mit netten Einkehrmöglichkeiten machen echt Spaß! Besonders für Kinder eignet sich das Gebiet toll, weil es doch übersichtlich ist und keine gefährlichen Abhänge bereit hält. Ich kann es nur empfehlen! 

 

Unser Sommerurlaub hat uns in diesem Jahr nach Südfrankreich verschlagen. Mit unsstoreren Freunden haben wir eine Hausbootfahrt auf dem Canal di Midi gemacht und 10 Tage Vollentspannung erlebt. Narbonne, Carcassone und die großartigen Schleusenanlagen aus dem 17.Jahrhundert, die bis heute in ihrer Funktion überlebt haben sowie viele kleine Örtchen mit dem südfranzösischen Flair, gutem französischen Essen und so mancher Weinpobe haben unsere Reise unterhaltsam begleitet. 

 

Nun hatten wir gehofft, dass wir unsere Sauna zum Weihnachtsfest fertig gestellt hätten. Wir wollten keine "Konfektionsware", sondern den Innenausbau selber machen. Leider stolperten wir über langen Lieferzeiten für´s Material und der "Mann für die Feinheiten im Innenausbau" kann erst in Neuen Jahr tätig werden, sodass wir hoffen, noch in diesem Winter diese Thema für uns abschließen zu können.

 

Leider gibt es einige Mitmenschen und Nachbarn, die unser Google-Ranking verschlechtern, indem sie manchmal unbegründet oder fadenscheinige schlechte Bewertungen einstellen. Selbst bei persönlicher Nachfrage zu möglichen Verbesserungen bekommen wir keine Antworten, offensichtlich spielen hier andere Faktoren wie Neid und Missgunst eine Rolle. Wir freuen uns, wenn Sie uns besucht haben, zufrieden waren und uns eine positive Rezension schreiben. Danke!

 

Nun wünschen wir allen ein fröhliches Weihnachtsfest im Kreise der Familien.

Kommen Sie gut ins Neue Jahr und mögen alle ihre Wünsche in Erfüllung gehen!

 

Herzlichst

Wolfgang und Ulrike Berke vom Storchenhof mit den beiden "Hofhunden" Luthien und Bluey



Storchenpost Nr. 5 (12. August 2017)


Liebe Freunde und Besucher des Storchenhofes!

 

Was wollten wir hier am Kaiserstuhl? (Unter anderem) Schönes Wetter!! Und was haben wir? Natürlich schönes Wetter!!! Zeitweise ähnelte es eher einem Glutofen, aber eigendlich haben wir - mit kurzen Ausreißern - seit der letzten Storchenpost sommerliches und sonniges Wetter. Für Leute, die aus dem Bergischen oder der Voreifel kommen unfassbar.


Wir sind glücklich, morgends schon in Herrgottsfrühe mit unseren Hunden "im kleinen Bieranzug" (Shorts und T-Shirt)  durch die Felder zu ziehen und uns von der Südschwarzwaldkette, dem Kaiserstuhl und manchmal auch den Vogesen grüßen zu lassen. Wir empfinden immer noch jeden Tag als Geschenk. Vor allem Wolfgang kommt aus dem Grinsen nicht mehr raus, wenn wir im WDR-Funk die Staumeldungen aus dem Rheinland verlesen bekommen, ist er doch über 30 Jahren auf den Autobahnen nach Düsseldorf unterwegs gewesen.


Inzwischen ist es ruhiger und vor allem staubärmer hier auf unserem Hof geworden, jedenfalls was die Handwerkertätigkeiten angeht. Nur noch selten werden wir an die Baustellenzeiten erinnert, z.B. wenn unser Lieblingsmaurer mal wieder stemmt und mauert und betoniert. Dann versinkt wieder alles im Staub und Uli kriegt zum x-ten Mal einen Vogel. Zum Abschluß haben wir nochmal ein Handwerkerfest einberufen und dabei festgestellt, wieviele Hände im letzte Jahr daran beteiligt waren, die Bauarbeiten in unserem Hof abzuschließen. Alle waren stolz und zufrieden, teilgehabt zu haben.


Apropo Vogel: unsere Rotschwänzchen haben zum 3. Mal unter der Überbauung vor der "Alten Werkstatt" gebrütet und waren unsere ganze Freude. Sie erinnern an Schwalben, wenn sie die Insekten in halsbrecherischer Weise über unserem Teich fangen. Nachts kommen dann die Fledermäuse und holen den Rest. Daher sind wir nahezu vor Insekten gefeit, die wir ansonsten wahrscheinlich zu Hauf durch unsere Wasserstelle hätten.

Auf unserem Sonnendeck war tagsüber während der Hundstage kein Sitzen möglich, es war trotz Sonnenschirm viel zu warm. Aber abends lockt auch jetzt der Sitzplatz vor dem Gewächshaus und läd zum Sundowner ein, den wir uns als Ritual und Abschluß des Tages angewöhnt haben. Sonst würden wir immer weiter brasseln. Es macht ja auch Spaß zu sehen, wie es schöner wird. Inzwischen wird auch die Gartenbeleuchtung perfekter und nach einem heißen Tag ist die Kühle des Gartens willkommen. Wird es zu frisch, weichen wir ins Gartenhaus aus. Dort schwitzen tagsüber Kürbis, Zuccini und Tomaten um die Wette....

Unsere dritte große Ferienwohnung ist nun auch fertig. Die großzügige Bleibe wird gerne von Gruppen und Familien genommen. Mit 3 abgeschlossenen  Schlafzimmern und diversen anderen Schlafmöglichkeiten bietet sie viel Platz und am großen Buchentisch ist ein Abend in Gesellschaft schnell Geschichte.

Noch ein Lieblingshandwerker, unser Zimmermann Bruno, hat sein Werk nun vollbracht: die Wiederkehr mit Aufgang zur "Sommerlounge", das Müll- und Holzställchen und allem voran das große Hoftor waren eine echte Herausforderung. Auf unseren Wunsch hin wurde eine Sonne aus dem Altholz über dem Eingangstor gezimmert, die nun das Anwesen auf ihre Art schmückt. Die Kübelpflanzen, die in Flamersheim eher so dahin vegetierten, fühlen sich in unserem Innenhof sauwohl und wachsen, daß es eine Freude ist.

Das Fest des Akkordeonvereins war ein Erfolg und viele Leute haben das Angebot angenommen, ihren Kaffee und Kuchen oder Gegrilltes und Bier oder Wein in der angenehmen Atmosphäre unseres Hofes zu geniessen. Für musikalische Unterhaltung sorgten befreundete Vereine, die ihre Gastständchen gaben. Ein Zeitungsartikel darüber ist in der Badischen Zeitung zu finden.

Für uns war ein echtes Highlight eine Stocherkahnfahrt auf einem Seitenarm des Altrheines durch das Naturschutzgebiet von Taubergiessen. Schaut euch die Fotos an, es ist wirklich ein kleines Bischen wie im Amazonasurwald, so urig und verwunschen. Unser Kahnpilot und Rheinfischer zeigte uns die Besonderheiten wie Flusskrebse, Gelbbauchunken, eine Nutria, die den Wasserarm querte und Pflanzen wie Pfeilkraut und Schwanenblume. Vor einigen Wochen haben wir mit unseren Freunden Pit und Ute in dieser Gegend schon Orchideen wie Bienenragwurz, Waldhyazinthe und Pyramidenorchis gefunden. Es ist für Naturliebhaber einfach eine Perle unserer wunderschönen Umgebung.

Die meisten Störchen haben sich schon versammelt und sind, allen voran die Jungspunde, unterwegs nach Süden. Wieviele werden wir wohl wiedersehen? Allen wünschen wir eine glückliche Heimkehr! Für uns ist es ein Zeichen, daß der Sommer langsam zu Ende geht. Umsomehr freuen wir uns über die noch warme und freundliche Jahreszeit.

Damit alle Buchungswilligen nicht mehr in dem Buchungskalender von Airbnb nachschauen müssen, ob unsere Wohnungen in dem gewünschten Interval frei sind, haben wir nun auf unserer Webseite einen Buchungskalender eingefügt. Das sollte die Sache deutlich vereinfachen. Macht doch einfach Gebrauch davon und besucht uns mal in unserem kleinen Paradies.

Wir wünschen allen Freunden, Bekannten und Besuchern des Storchenhofes einen wunderschönen Rest- und Altweibersommer und alles Liebe

eure Storchenhöfler
Uli und Wolfgang mit den beiden Hundeschätzchen Luthien und Bluey


Storchenpost Nr. 4 (15. April 2017)


Hallo liebe Freunde des Storchenhofes,

 

April, April, macht doch was er will!

 

Seit ca 4 Wochen haben wir - gewöhnt vom rauhen Eifelvorland im Frühjahr zu frieren - "schönes Wetter" (das heißt trocken, sonnig bisweilen sogar warm). Die Leute hier sagen, es wird langsam Zeit, daß das Wetter nun "schön" wird (sie meinen nun warm über 22 Grad = Hocktemperatur). Gesagt, getan: diese Woche wurden 29 Grad Celsius vor Freiburg gemessen, für uns bisher unvorstellbar Anfang April!!! Ok, kurz danach Gewitter im Schwarzwald mit Abkühlung, aber wir sehen immer noch alles durch die rosarote Brille!

 

Haben wir Weihnachten was von Fertigstellung gesagt, so freuen wir uns, daß wir Ostern unseren Hof im Wesentlichen fertiggestellt vorstellen können!!!! Der Hof ist nach langer Frostperiode im Januar nun endlich gepflastert und damit ist der größte Staub gebannt. In unserem Garten ist es dank Rollrasen plötzlich ergrünt, Teich und Gartenhaus erstrahlen in nicht gewohntem Licht und es ist eine Lust, neue Blümchen zu setzen und zu sähen. Die Putzer sind in Vollendung ihres Werkes begriffen und unser Zimmermann ist immer noch mit Begeisterung dabei, uns bei der Verschönerung unseres Hofes zur Seite zu stehen. So wird demnächst unsere "Sommerlounge" unter dem Dach des alten Brennhauses fertig und der Zugang durch eine neue Treppe über eine nette Gaube möglich, wo es bisher nur eine Lastenklappe und eine Leiter gab. Hier können alle "Windfesten" und "Frischluftfanatiker" auf mitgebrachten Isomatten und Schlafsäcken übernachten und auf den Hof hinuntersehen.

 

Ebenso befindet sich das Hoftor kurz vor der Fertigstellung. Erst muß der Schlosser sein Grundgerüst herstellen, damit dann unser Schreiner dem Tor mit Altholz sein richtiges Outfit gibt. Immerhin ist dies der erste Eindruck, den man gewinnt, wenn man in den Storchenhof hineintritt.

 

Sauna? Wie war das damit? Ach so! Der nächste Winter kommt bestimmt und damit auch die Sauna. Die mußte jetzt wirklich zurückstehen, damit alles andere fertigwerden konnte. So der Kellerabgang und Aufgang zum Haupthaus, die mit Sandstein belegt und wieder ansehnlich gestaltet wurden. Jetzt fehlen auch hier nur noch die Blümchen (und das Geländer).

 

Seit 3 Wochen sind wir mit 2 Ferienwohnungen bei "Airbnb" angemeldet und freuen uns über Buchungen. Für Interessierte: dort kann man die freien Buchungsintervalle ansehen. Falls Interesse besteht, kann man auch direkt über unseren Homepage buchen (man erspart sich die Vermittlungkosten). Die dritte Ferienwohnung ist kurz vor der Fertigstellung und wird derzeit von Freunden "testgewohnt". Es fehlt noch der nötige Kleinkram wie Möbel, Geschirr usw. Dort ist Platz auf 2 Ebenen für Gruppen oder große Familien von 6-10 Personen, je nachdem, wie komod man es mag.

 

Obwohl wir noch keine Werbung gemacht haben, werden die Veranstaltungsräume gut angenommen, wie Geburtstagsfeiern, Krimidinner und ähnliches. Was im letzte Jahr das "Gassenfest" mit seiner großen Bedeutung für die Teninger war, ist in diesem Jahr das Konzert mit Hock vom Akkordeonverein am 1. Juliwochenende. Wir erwarten ein tolles Wochenende im offenen Hof für alle Akkordeon- und Hockliebhaber und Leute, die neugierig sind, den Hof frisch renoviert zu sehen.

 

Eigentlich sind wir glücklich und zufrieden in unserem Gehöft und seinen Besuchern. Es gibt nur einen kleinen Wehmutstropfen: für unser Storchennest hat sich noch kein Storchenpärchen gefunden, das hier brüten möchte. Gelegendlich bekommen wir Stippvisiten, aber keiner bleibt. So hoffen wir auf das nächste Jahr. Ein Brutraum für Schleiereulen gibt es auch seit letzter Woche. Ob die Eulen den wohl finden? In unserem Dach haben wir einen Zwickel für die Nachtjäger "zurechtgemacht" und (hoffentlich?) mardersicher versorgt. Halbhöhlenbrüter finden gemütliche Plätzchen und 2 Meisenkästen wurden aufgehangen. Igel- und Marderbesuch haben wir jede Nacht. Der Teich zieht viele Tiere zum Trinken und plätschern an. Gerade haben wir ein frisch getrautes Stockentenpaar beim Flirten beobachtet. IHR gefiel der Platz wohl sehr gut, IHM war es aber noch zu offen und zu wenig Deckung für ein gemeisames Nestchen. So flog man denn weiter. Spatzen zanken sich und schlagen einen Höllenkrach sehr zu unserer Freude. So gibt es immer wieder was zu beobachten. Irgendwie schlägt die biologische Erziehung durch den Vater von Uli durch....

 

Nun hoffen wir, daß wir - bislang ohne "Personal" auf uns angewiesen - langsam Unterstützung durch eine/n Zugehfrau/mann erhalten, die uns bei der Instandhaltung der Wohnungen und der Veranstaltungsräume unterstützt. Hat irgendwer eine Idee? Wir benötigen eine selbständige, flexible und zuverlässige Kraft für den gesamten Hof. Am liebsten natürlich aus Teningen und nächster Umgebung, damit man auch mal "auf einen Sprung" nach dem Rechten sehen kann.

 

Mit diesem Briefchen kommen auch wieder neue Bilder, die wir gerade gemacht haben. Wir sind schon stolz auf unseren Storchenhof und daß uns soviel positive Resonanz erreicht, insbesondere aus Teningen und Umgebung. Aber Bilder sind nur ein Abbild, also kommt und schaut es euch selber an!

 

Allen wünschen wir ein frohes Osterfest und eine gute Zeit bis zu unserem Wiedersehen

 

Herzlichst Uli, Wolfgang und die beiden Windhunde Luthien und Bluey


Storchenpost Nr. 3 (19. Dezember 2016)


Liebe Besucher des Storchenhofs, liebe Freunde,wieder sind 3 Monate ins Land gegangen. Immer, wenn wir dachten: "jetzt sind wir aus dem gröbsten Dreck raus", wurden wir des Besseren belehrt. Und weil bis Weihnachten im Großen und Ganzen ein Ende der Baumaßnahmen angestrebt ist, ist noch ordentlich Umtrieb und Handwerkertätigkeit im Hof, wie so oft "auf den letzten Drücker".

 

Immerhin sind die meisten Innenräume soweit fertig, daß wir die Putzer und Maler nur noch gelegendlich sehen. Treuer Begleiter auch noch für einige Zeit ist unser Elektriker, der mit Muße und Engelsgeduld an den Feinheiten arbeitet. Echte Lust und Freude bereiten uns unsere Gartenbauer, die den Garten angelegt haben und nun dabei sind, unseren Hof zu pflastern. Nun hoffen wir, daß uns Väterchen Frost keine Strich durch die Rechnung macht ....

 

Der frisch fertig gewordener Veranstaltungsraum ist unser ganzer Stolz: glänzt dort doch unser Goldlüster und die Robersfackeln sorgen für speziellen Flair. Schaut mal auf die Webseite: dort haben wir Bilder eingestellt, damit ihr euch mit uns freuen könnt. Die erste Feier ist bereits in unseren neuen Räumen ausgerichtet worden und alle Gäste waren hellauf begeistert. Sobald das Kaminfeuer lustig prasselt, kehrt nochmal ein anderes Gefühl - jetzt gerade im Winter - ein. Ist unser Hof erstmal fertig gepflastert und begrünt, wird es sicher nochmal so schön. Bis zum Frühjahr sollte das klappen.


Etwas ins Hintertreffen gekommen ist unser Saunabau. Weil wir auch hier kein "Ding von der Stange" kaufen wollen, heißt es auch in diesem Fall: planen, recherchieren und dann in die Tat umsetzen. Als Ziel zur Fertigstellung haben wir uns Ostern gesetzt. Vielleicht klappt es auch früher???

 

Bis in 4 Jahren können wir das zum Hof gehörende Wohnhaus nicht so richtig renovieren, weil uns ein nicht ausgeübtes aber "unbedingt" wahrgenommenes Wohnrecht noch für diese Zeit blockiert. Nichtdesdotrotz haben wir den ehemaligen Heizungskeller entkernen und mit neuen Fundamenten versehen lassen. Dort finden sich mit den Bruchsteinmauern die Reste aus dem 18 Jahrhundert, sie werden demnächst mit Sandstrahl gereinigt und neu gefugt. (Wie war das mit dem Dreck????)  Hier soll dann unser Weinkeller entstehen, der uns im Sommer einen kühlen Raum (vielleicht für die eine oder andere Weinprobe) und im Winter Lagerraum für Früchte und Wein bietet.

 

Unsere zweite Ferienwohnung ist nun auch zum Bewohnen freigegeben. Zwei Schlafzimmer und ein Schlafsofa im Wohnraum bieten 4-6 Personen reichlich Platz. Vom Wohnzimmer und Balkon bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Garten und bei entsprechendem Wetter - und das haben wir ja gottlob sehr oft - auf den Schwarzwald. In der großen, offenen Küche sollte das Kochen so richtig Spaß machen und am runden Tisch dürfte so mancher Abend zu Ungunsten des Fernsehers lustig und gesellig ausklingen.

 

Ja, ihr habe richtig gehört: seit ca 4 Wochen sitzt versteckt auf dem Dach eine "Schüssel" und der Fernseher läuft damit mit allen Programmen nach Wunsch. Nach so langer Fernsehabstinenz erwischen wir uns dabei, die dunklen Abende zwischen Kamin und Fernsehen zu geniessen und "abzuhängen". Es ist richtig gemütlich, am flackernden Feuer mit einem guten Wein aus der Region etwas Ruhe nach der aufreibenden Bauphase einkehren zu lassen. Obwohl wir uns immer noch über jeden Handwerker freuen, der uns bei der Fertigstellung des Projektes hilft, so sind wir es auch langsam leid, jeden Tag Unruhe im Haus zu haben

Nun sehen wir den Weihnachtstagen entgegen, in denen wir hoffen, in einem Buch schmöckern zu können oder sonst Dingen nachzugehen, zu denen bislang keine Muße war. Der Weihnachtsbaum steht schon seit einigen Tagen im Wohnzimmer und wir freuen uns über das schöne Licht, daß durch hunderte Kerzchen den Raum noch heimeliger macht. Erst am heiligen Abend wird ergeschmückt und wir werden unser erstes Weihnachten im Storchenhof - leider ohne unsere Familie und Freunde - verbringen. Dennoch sind wir immer noch sehr glücklich und stolz, den Schritt aus dem Rheinland ins Breisgau getan zu haben. Wir vermissen beide unsere Arbeit nicht, nur die Freunde und Bekannte, die wir zurückgelassen haben, fehlen bisweilen. Umsomehr freuen wir uns über Besuch, der jederzeit gern gesehen ist.


 

Wir wünschen allen ein fröhliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins Neue und damit verbunden alle guten Wünsche für das kommende Jahr 2017.

Eure Uli und Wolfgang Berke mit ihren beiden Schätzchen Luthien und Bluey vom Storchenhof



Storchenpost Nr. 2 (19. September 2016)


Liebe Freunde, Bekannte und neue Besucher des Storchenhofs,


seit fast 3 Monaten wohnen wir nun schon auf unserem Storchenhof und haben einen grandiosen Sommer und viele schöne Erlebnisse hinter uns gebracht. Die Zeit verging wie im Flug.


Für unsere alten Bekannten sei gesagt, dass wir nun am neuen Wohnort einen gemeinsamen Familiennamen führen und die Frau Buchmann sich in Frau Berke gewandelt hat.


In der ersten Wochen haben wir in unserer kleinen Ferienwohnung gewohnt und uns dort schon sehr wohl gefühlt. Das nahezu durchgehend schöne und warme Wetter hat uns verführt, unter unserer Überdachung im Freien ein drittes Zimmer aufzumachen und draußen zu Essen und zu arbeiten. Noch nie haben wir soviel gegrillt und bis in die Nacht den Hof genossen, auch wenn wir noch Baustelle um uns rum hatten und immer noch haben. Soviel zum selektiven Sehen....


Inzwischen ist die Ferienwohnung als Ferienwohnung nutzbar und zur Vermietung frei. Fernsehen gibt´s bei uns immer noch nicht und der Hof wird in Bälde gepflastert, sodass wir noch Sonderpreise geben, bis alles perfekt ist. Bitte schauen Sie für eventuelle Buchungen auf unserer Webseite nach.


Seit ca. 6 Wochen leben wir in unseren eigenen Wohnung in der Tabakscheune und richten immer noch ein. Kisten um Kisten werden gesichtet und verräumt. Wir haben uns schnell an die großzügige Wohnung mit den hohen Decken gewöhnt und auch unsere Hunde finden es Klasse, sich auszubreiten und an etlichen Ecken ihre "Nester" zu beziehen. Der Staub der Baustelle ist verschwunden. Trotzdem sind immer noch täglich Handwerker bei uns, die Hand daran legen, die 2 großen Ferienwohnungen, die Veranstaltungsräume, den Garten und den Hof fertig zustellen. Es macht totalen Spaß, das "Endfinish" zu begleiten und die immer neuen Ideen sofort umzusetzen. Alles ist im Wandel, besonders Pläne...


Bisher sind wir im Hof noch so eingespannt, daß wir nur am Rande vom reichlichen Freizeitangebot (z.B. Breisgauer Weinfest, am letzen Wochenende großer Künster- und Handwerkermarkt in Emmendingen) und der großartigen Umgebung Gebrauch gemacht haben. So viele weitere Festchen, "Hocks" und Veranstaltungen sind ohne uns vergangen.


Ein großes Fest für uns und auch viele Teningen hat uns aber sehr beeindruckt: das Teningen Gassenfest Anfang September. Entlang der Bahlinger Straße wurde von 13 Teninger Vereinen Essen und Trinken angeboten, Musik gemacht und Kinderbelustigung geboten. Über 3 Tage lang wurde diese Fest auch von viele Auswärtigen rege besucht und wir waren mittendrin.


Wir haben den Hof geöffnet und das Rote Kreuz aus Teningen hat ihn mit wunderschönem Blumenschmuck verschönert, eine Bestuhlung für über 300 Menschen und ein prima Essen in Form von selbst gebackenem Kuchen mit Kaffee sowie gekochtem Rindfleisch mit Meerrettichsoße, Nudelsuppe und Badischem Döner geliefert. Der Erfolg war gigantisch! Gerade am Abend kam eine wunderbare und heimelige Stimmung durch die Beleuchtung mit viele kleinen Lichtern auf. Wir haben soviel Bewunderung und Gratulationen zu der geglückten Restaurierung des Hofes gefunden, daß wir ganz gerührt und stolz waren. Inzwischen kennen uns viele Leute aus Teningen und wir fühlen uns integriert und angenommen. Sogar in der Badischen Zeitung wurden wir mit unserem Hof gewürdigt. An dieser Stelle bitten wir alle um Entschuldigung, die uns grüßen und mit uns ein kleines Schwätzchen halten, dass wir uns die viele Namen und Zugehörigkeiten nicht merken konnten. Wir geben uns aber alle Mühe, diesen Zustand zu verbessern....
So langsam geht der Sommer dem Ende entgegen. Wir freuen uns auf einen goldenen Oktober mit Wanderungen im nahen Schwarzwald, Kaiserstuhl und den Vogesen. Vielleicht gibt es auch Pilze?? Auf jeden Fall lockt der Neue Wein mit Zwiebelkuchen und etliche Winzerfeste.


Facit: Alles richtig gemacht!!!! Das sagen wir uns täglich und freuen uns darüber, in dieser schönen Gegend ein neues Zuhause gefunden zu haben.


Unserer Homepage wird derzeit überarbeitet, schauen Sie doch mal hinein!

Wir grüßen alle herzlich aus Teningen und bleiben bis bald
Ulrike und Wolfgang Berke


Storchenpost Nr. 1 (21. Juni 2016)

 

Liebe Leute,

nun ist es soweit: unsere Koffer sind gepackt und wir scharren mit den Hufen, daß uns die Möbelpacker unsere Habseligkeiten einpacken und in unsere neue Wahlheimat Teningen bringen.


So langsam haben wir auch keine Lust mehr, Kisten zu packen und immer das, was man gerade braucht, schon weggepackt und am Besten schon in Teningen zu haben ... . So ziehen wir aus unserem schönen Zuhause in Flamersheim - sauber, geordnet und gemütlich - in die Baustelle vom Storchenhof. Im Moment ist noch alles im Umbau, Staub und Krach begleiten uns. Aber mit etwas Phantasie kann man erahnen, was da so entstehen wird: die Tabakscheune und Ställe eines alten landwirtschaftlichen Hofes werden umgestaltet zu Wohn- und Leberaum. Für uns wird es für immer sein. Für andere Leute wird es ein Aufenthalt auf Zeit werden, um ihre Ferien oder auch längere Zeit im Breisgau zu verbringen und im Storchenhof in unseren möblierten Wohnungen zu wohnen. Oder aber unsere Sauna zu benutzen. Oder ihr Fest auf unseren Gehöft mit dem wunderschönen Innenhof zu feiern. Wir werden Euch berichten, was sich im Storchenhof so alles tut und was alles fertig wird.

Im Moment werden die Arbeiten in unserer eigenen Wohnung hoffentlich bald beendet sein, sodaß dann langsam jedes Ding sein Plätzchen findet. Besonders unsere beiden Windhunde Luthien und Bluey freuen sich, wenn nicht ständig das "Nest" einen anderen Platz bekommt.

Wenn wir angekommen sind, wir wenigstens die wichtigsten Kisten ausgepackt und ein klein wenig Luft bekommen haben, gibt es eine weitere Storchenpost.

Bis bald!

Viele Grüße senden

Uli Buchmann, Wolfgang Berke, Luthien und Bluey